Bilder und Produktfotos preiswert freistellen lassen

Photoshop Freisteller für den Online-Handel

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Die weit verbreitete und oft kommunizierte Annahme, ein Bild mit einer Detailauflösung von 300dpi habe automatisch eine hervorragende Ausgangsqualität für die digitale Weiterverarbeitung wie auch für den Druck, wird leider meist völlig falsch verstanden. Eigentlich wird darüber nur Pixeldichte, also die Anzahl von Bildpixeln pro Maßeinheit angegeben (dpi = dots per inch), wobei 300dpi als der Wert angesehen wird, ab dem die einzelnen rechteckigen Bildpunkte im Druck nicht mehr als treppenförmige Struktur erkennbar sind (und damit Kurven und Rundungen auch rund wirken).
 
Entscheidend für die "echte" Bildqualität ist vielmehr die absolute Pixelanzahl - also zum Beispiel 5184 x 3456 Pixel, was einem Kameraformat von rund 18 MegaPixeln entspricht.
Die Bildauflösung selbst lässt sich dabei für jedes Bild beliebig verändern, ohne dass sich dabei (möchte man eine gleichbleibender Bildqualität beibehalten) etwas an der absoluten Pixelanzahl ändert.
 
Betrachtet man also vorgenanntes Bild mit 18 MegaPixeln und 300dpi Detailauflösung, so besitzt es i.d.R. eine sehr gute Detailauflösung, die sich bestens für die weitere digitale Bildbearbeitung eignet. Reduziert man dagegen die absolute Bildgröße auf 518 x 345 Pixel, so hat man zwar immer noch eine Detailauflösung von 300dpi, jedoch ist das Bild gleichzeitig "geschrumpft" und viele Details sind bereits verschwunden. Verständlicher wird das Ganze, wenn man sich bewusst macht, dass sich dabei die "druckbare Größe" von anfänglich etwa 44x30cm auf nur mehr 4,4x3cm verkleinert hat.
 
Abschließend sei noch gesagt, dass heutige Bildschirme bzw. Internetanwendungen ungeachtet der im Bild vorgenommenen Einstellungen alle Bilder grundsätzlich nur mit einer Auflösung von 72dpi anzeigen. Das ist auch ein Grund dafür, warum Bilder am Monitor größer erscheinen und oftmals über die später tatsächlich druckbare Größe hinwegtäuschen.